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Werkzeuge

Werkzeuge zum Archiv

Zwei Hilfsmittel, die aus dem Bestand entstanden sind: eines für die Bildstrecken, eines für die Frage, was von einer Big-Box-Ausgabe eigentlich übrig ist.

Ein Messschieber, eine Lupe und ein Messinggewicht auf einer dunklen Werkbank
Werkzeug zum Nachmessen

Galerie-Browser

Blättert durch die 177 wiederhergestellten Screenshots aus 23 Bildstrecken, mit Pfeiltasten, ohne Nachladen zwischen den Bildern.

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Zustand und Sammlerwert

Bewertet, wie vollständig und wie gut erhalten eine Ausgabe ist, und benennt, welcher Teil den Wert trägt. Ohne Preisangabe – die Begründung dafür steht auf der Seite.

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Warum es genau diese zwei sind

Beide Werkzeuge sind aus einer Frage entstanden, die der Bestand selbst aufwirft. Der Galerie-Browser, weil die Bildstrecken das einzige Material im Archiv sind, das man durchsehen und nicht lesen will, und weil ein Bild nach dem anderen zu öffnen dem widerspricht. Die Zustandsbewertung, weil bei Ausgaben dieser Jahre regelmäßig nach dem Wert gefragt wird und die Antwort fast nie am Titel hängt. Zur Darstellung der Bilddateien gibt es eine eigene Notiz zur Originalauflösung.

Was beide nicht tun: Daten von außen nachladen. Sie rechnen im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass eine Eingabe den Rechner verlässt. Der Galerie-Browser arbeitet auf den Bilddateien, die ohnehin zur jeweiligen Bildstrecke gehören; die Zustandsbewertung arbeitet ausschließlich mit dem, was eingetragen wird.

Was ohne Skript passiert

Beide Seiten sind so gebaut, dass sie ohne aktiviertes Skript vollständig lesbar bleiben. Die Bildstrecken erscheinen dann als gewöhnliche Bildliste, jedes Bild einzeln aufrufbar; die Zustandsbewertung zeigt die Erläuterung, welcher Teil einer Ausgabe den Wert trägt, nur eben ohne die Einstufung. Kein Inhalt liegt hinter einer Skriptbedingung.

Was hier absichtlich fehlt

Zwei Werkzeuge liegen nahe und sind trotzdem nicht gebaut. Das erste wäre eine Preisabfrage: eine Eingabe für den Titel, eine Zahl als Ergebnis. Sie wäre die beliebteste Seite dieses Bereichs und die unehrlichste, weil sie eine Genauigkeit behauptet, die es nicht gibt. Der Wert einer alten Ausgabe hängt an der Ausgabe und ihrem Zustand, nicht am Titel, und eine Zahl ohne diese beiden Angaben ist geraten. Die Zustandsbewertung geht deshalb den Umweg über die Einordnung und lässt die Zahl beim Nutzer.

Das zweite wäre eine Volltextsuche über den Bestand. Sie fehlt, weil von einem Teil der Beiträge nur der Eintrag und nicht der Text vorliegt: eine Suche würde für viele Anfragen ein leeres Ergebnis liefern und damit behaupten, ein Beitrag existiere nicht, obwohl er verzeichnet ist. Solange die Erschließung nicht weiter ist, sind die beiden Sortierungen des Verzeichnisses der ehrlichere Zugang.

Dahinter steht dieselbe Regel für beide Fälle: ein Werkzeug, das eine Antwort erzeugt, die seine Daten nicht tragen, ist schlechter als kein Werkzeug. Es kostet den Leser mehr, als es ihm gibt, weil er die Antwort für belastbar hält. Was hier steht, steht deshalb mit der Angabe, worauf es sich stützt, und was nicht belegbar ist, fehlt.

Was ein Werkzeug hier leisten soll

Der Maßstab ist schlicht: es muss eine Frage beantworten, die beim Durchsehen des Bestands tatsächlich auftaucht, und es darf dafür nichts erfinden. Das zweite ist die härtere Bedingung. Ein Rechner, der eine Zahl ausgibt, wirkt genauer als einer, der Bedingungen benennt – auch dann, wenn die Zahl geschätzt ist. Genau deshalb gibt die Zustandsbewertung keinen Preis aus, obwohl ein Preis das wäre, was man erwartet.

Für den Galerie-Browser gilt dasselbe in anderer Richtung: er zeigt die Bilddateien, wie sie im Bestand liegen, ohne sie hochzuskalieren oder nachzuschärfen. Eine geglättete Fassung eines Screenshots von 2005 sähe besser aus und wäre als Beleg schlechter, weil sie eine Bildqualität behauptet, die es nicht gab. Beide Werkzeuge sind deshalb an einer Stelle bewusst unbequem, und an dieser Stelle liegt ihr Nutzen.

Der Galerie-Browser hat dabei die einfachere Aufgabe: er muss nur nicht im Weg stehen. Bilder durchzusehen ist eine Tätigkeit, bei der jede zusätzliche Bedienhandlung stört, also übernehmen die Pfeiltasten das Blättern und ein Zähler zeigt, wie viel noch kommt. Die Zustandsbewertung hat die schwierigere: sie muss eine erwartete Antwort verweigern und erklären, warum die Verweigerung nützlicher ist als eine geschätzte Zahl.

Was hier nicht entsteht, ist eine Sammlung von Rechnern um ihrer selbst willen. Ein Werkzeug ohne Anlass im Bestand wäre nur Fläche, und Fläche hat diese Seite genug.

Häufige Fragen

Werden Eingaben gespeichert?

Nein. Beide Werkzeuge rechnen im Browser; es wird nichts übertragen und nichts abgelegt.

Warum nennt die Zustandsbewertung keinen Preis?

Weil es für den Sammlermarkt alter PC-Spiele keine verlässliche öffentliche Preisreihe gibt, auf die sich diese Seite stützen könnte. Eine geschätzte Zahl würde aussehen wie eine erhobene.

Sind die Screenshots vollständig?

Nein. Angezeigt werden die Bildstrecken, deren Originaldateien wiederhergestellt werden konnten.

Funktionieren die Werkzeuge auf dem Telefon?

Ja. Der Galerie-Browser lässt sich wischen und über die Schaltflächen bedienen, die Zustandsbewertung ist auf Berührung ausgelegt.

Kommen weitere Werkzeuge dazu?

Nur wenn eine Frage am Bestand es nahelegt. Ein Werkzeug ohne Anlass im Archiv wäre hier fehl am Platz.