Standardkost und schlechter
Dieser Eintrag hält einen Beitrag aus dem Bestand der Redaktion fest: ein Test , im Archiv seit 2004 nachweisbar, mit dem Titel Standardkost und schlechter.
Ein Test dieser Jahre endete mit einer Note und beurteilte die Verkaufsversion. Die Skala war nach oben gestaucht: 70 Prozent galten als schwaches Ergebnis. Gemessen wurde auf der Hardware, die in der Redaktion stand, nicht an einem Standard.
Der Beitrag im Wortlaut
„Tatü, tata, die Neger sind da!“, jeder der sich letzten Winter halbwegs mit dem Thema Kino auseinandergesetzt hat, dürfte diesen Satz nur zu gut kennen. Bereits mit Bad Boys 1 konnten Jerry Bruckheimer und Regisseur Michael Bay hohe Summen an den Kinokassen erzielen. Ganze sieben Jahre später folgte Bad Boys 2. Im Film folgt ein heißer Spruch dem anderen und an Munition wird auch nicht gerade gespart. Erstmals wurde die Serie, besser gesagt der zweite Teil, nun „versoftet“. Wir haben uns zusammen mit Marcus Burnett und Mike Lowrey ins heiße Miami begeben und verraten euch wie gut das Spiel zum gleichnamigen Film wirklich ist.
Im Hauptmenü des Spiels wird man gleich zu Begin wird man mit dem groovigen Sound von Will Smiths Rap-Einlagen des Soundtracks konfrontiert. Das Bad Boys Flair baut sich im Hauptmenü super gut auf. Nach diversen Einstellungen in Grafik, Steuerung und Audio geht’s los. Doch was ist das? Die Grafik ist absolut nicht zeitgemäß. Die Texturen wirken stark verwaschen, und auch die Modells können nicht gerade vor Rundungen glänzen. Ganz im Gegenteil, denn sie demonstrieren einem eher, wie eckig gerenderte Objekte in PC-Spielen sein können. Doch schließlich lebt ein gutes PC-Spiel nicht nur von seiner Grafik, also begibt man sich erst mal auf den Schießstand um dort - durch ein kurzes Tutorial- mit den Funktionen des Spiels bekannt gemacht zu werden. Das Schießen erweist sich allerdings schnell als mittlere Katastrophe, da die Maus auch nach einem Hochdrehen des Empfindlichkeitsgrades im Spiel einfach noch zu hart reagiert.