Engelskräfte: Artikel Nr. 132 aus dem Jahr 2004
Dieser Eintrag hält einen Beitrag aus dem Bestand der Redaktion fest: ein Artikel , im Archiv seit 2004 nachweisbar, mit dem Titel Engelskräfte.
Die frühen Artikel standen vor der Aufteilung in eigene Rubriken nebeneinander: Testbericht, Entwicklerporträt und Kolumne in derselben Rubrik. Sie sind länger als die späteren Meldungen und argumentieren stärker aus der Sicht eines einzelnen Autors.
Der Beitrag im Wortlaut
„einzuklinken“, zur Verfügung. Einmal dort angelangt, wird das Böse in den Köpfen der Feinde innerhalb skuriler Levels, wie z.B. einer von Werwölfen besiedelten Westernstadt, mit passendem 60er Jahre, braun-weiß-Filmlook, weiter bekämpft. Zudem kann sie ihre Moleküle für eine kurze Zeit deformieren, sodass sie für ihre Gegner gänzlich unsichtbar wird. Hierzu kommt noch ein beschwörbarer Schutzschild und die Möglichkeit sich selbst zu heilen.
New York, New York Auf ihrem Kreuzzug gegen das Böse durchforstet Angie Prophet bekannte Sehenswürdigkeiten New Yorks, sowie mehrere Stadtteile der Mega-City. Hierzu zählen, Manhattan, Brooklyn, die Freiheitsstatue, ein Museum und der bekannte Central Park Sogar nach Washington darf Angie sich begeben.. Hierbei ist sie nicht ausschließlich per pedes unterwegs, sondern darf auch Beispielsweise am MG eines Helikopters platz nehmen, welcher sie durch die Häuserschluchten ,auf der Jagd nach feindlichen Lufteinheiten, transportiert. Apropos, natürlich darf die Protagonistin auf jede Menge Ballermänner zurückgreifen um sich dem Bösen zu entledigen. Eine breitgefächerte Auswahl an Pistolen, Maschinenpistolen und Gewehren stehen ihr hierbei zur Verfügung. Wobei die beiden Ersten sogar doppelt, Links- und Rechtshändig zugleich, eingesetzt werden können. Einmal von selbigen getroffen fallen Gegner und Objekte, dank Ragdoll-Physik- Engine, realistisch zu Boden. Möglich macht dies die in der Trinigy Vision- Engine eingebettete Technologie, welche Gegner von Häuserdächern fallen, durch Tische krachen und Treppen hinunter purzeln lässt. Abgesehen davon bietet sie eine superbe Optik, welche sich durch den Einsatz mehrerer Shader- Technologien vor der Konkurrenz absolut nicht zu verstecken braucht. Selbst das Wasser, welches seit Far Cry- ebenfalls eine deutsche Produktion- einiges an Realismus gewann, plätschert in Psychotoxic wunderschön dahin. Was die USK-Wertung von Psychotoxic angeht, so ist man sich momentan bei Nuclearvision noch etwas im Unklaren. Das Spiel wurde der USK bis dato nicht vorgelegt. In ersten Trailern und auf Screenshots spritzt der rote Lebenssaft doch bereits recht üppig. Hoffen wir also, dass der Titel für den deutschen Markt nicht zu sehr entschärft wird, und man im Hause Nucleavision auch die Wertung: „Keine Jugendfreigabe“ in Kauf nimmt.