Release: 2004 (Artikel Nr. 76 im Archiv)
Dieser Eintrag hält einen Beitrag aus dem Bestand der Redaktion fest: ein Artikel , im Archiv seit 2005 nachweisbar, mit dem Titel Release: 2004.
Die frühen Artikel standen vor der Aufteilung in eigene Rubriken nebeneinander: Testbericht, Entwicklerporträt und Kolumne in derselben Rubrik. Sie sind länger als die späteren Meldungen und argumentieren stärker aus der Sicht eines einzelnen Autors.
Der Beitrag im Wortlaut
Der 26. April 1986 sollte der Menschheit in Erinnerung bleiben. Denn an diesem Tag geschah das Unglück im tschernobylschem Atomreaktor. Ein Fehler in der Reaktorreglung war damals dafür verantwortlich, dass sich die Brennelemente bis zum schmelzen erhitzten. Radionuklide verteilten sich. Weit über 30 Kilometer über dem betroffenen Gebiet. Noch heute wirkt sich dieses Unglück auf die dort lebenden Menschen aus.
In Stalker Oblivion Lost, geschieht etwas Ähnliches. 14 Jahre nach dem ersten Super-Gau, am 12. April 2006 erstrahlt der Himmel über dem Reaktor erneut. Panik bricht unter der Bevölkerung aus. Eine Art Lava verteilt sich innerhalb von fünf Kilometern um den gesamten Reaktor herum. Später findet man heraus, dass es nicht der Reaktor war, der schon damals 1986 für eine Katastrophe gesorgt hat, sondern ein benachbartes Gebäude. Um die Arbeiter macht man sich erst keine großen Gedanken, denn die Meisten wissen welches Schicksal diese Männer ereilte.
Man startet Expeditionen in das verseuchte Gebiet, welche zunächst erfolglos bleiben. Währenddessen breitet sich die "Zone", das Gebiet welches von der lavaartigen Masse bedeckt wurde, immer mehr aus. Die Bevölkerung wird evakuiert. Auch das hineinsteuern von Robotern in die Zone, bleibt ohne Erfolg. Im Jahr 2010 dann, starten Expeditionen tief ins Inneren der Zone. Männer, unerfahrene Forscher, Wilderer und Plünderer sog. Stalker beginnen das Gebiet nach wertvollen Artefakten zu durchsuchen, um sie später zu einem hohen Preis zu verkaufen. So die Einleitungsstory von Stalker.
Als aller erstes, unternahmen die Entwickler von GSC Gameworld eine Reise an die damaligen Schauplätze von Tschernobyl. Sie brachten Tonnen von Film- und Bildmaterial mit, welches im Spiel wieder auftaucht.
In Stalker: Oblivion Lost wird man in die Haut eines Stalkers schlüpfen, und sich in die extrem gefährliche Zone begeben. Dort warten Anomalien, missgebildete Tiere, welche extrem angriffslustig sind und jeden anfallen der ihnen zu nahe kommt. Doch natürlich wird man auch Kontakt mit anderen menschlichen Lebewesen haben: In der Zone warten verschiedene Fraktionen, zum Beispiel: die Stalker Faction "Duty", Soldaten des Militärs, Spezial-Einheiten oder Wissenschaftler.
Der Spieler wird mit allem, wirklich allem interagieren können, so GSC Gameworld. Ob Autos fahren, Gebäude betreten oder einfach nur